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Prakt./Techn. Betriebswirt
K.J.WEBER
Freier Sachverständiger




Kredit -und Finanz - Planung



Im Rahmen einer Kredit-Planung steht es vordergründig, einen Überblick über allgemeine Konditionen für Ihre Finanzierungsentscheidungen zu gewinnen.
Die Angebotseinholung von Kredit -und Darlehnsausschreibungen spielt hierbei eine entscheidene Rolle.


Der abschließende Angebotsvergleich und die Darstellung der unterschiedlichen Vor -und Nachteile rundet eine Kreditplanung ab. Minimale Zinsunterschiede und Differenzen, können einen enormen Vorteil bringen.

Kredit - Studie

Es hat sich als Vorteil gegenüber Banken und Kapitalgebern erwiesen,
dass durch eine sog.
Kredit - Studie, also eine Zusammenfassung aller
relevanten Zahlenwerte, einschl. Unternehmensdaten, ect., nebst Einbindung
ggf. einer
Durchführbarkeitsstudie in Ergänzung, zum größtmöglichsten Erfolg
für ein optimales Kreditgeschäft mitentscheidend beiträgt.


Im Zusammenhang stehend einmal Zahlenwerte von  Kredit - Ablehnungen;

- 70 % Kredit - Ablehnungen, aufgrund desasströser Unterlagen -und   
   Dokumentenzusammenstellung -und Darstellung,

- 20 % Kredit - Ablehnungen, bezogen auf die Nichterfüllung des erforderlichen
   Ratings bzw. der Bewertungssätze,

- 10 % gut bis zufriedenstellend,  um  ein Kreditgeschäft  mit -und durch Banken
   und  Geldgeber zu realisieren, aufgrund von transparten Zahlenwerten.

Ebenso lässt sich aus einer Kredit - Studie,  ein erforderliches Firmen - oder Unternehmensrating nebst Bonitätsausweis ableiten, welches von Banken und Geldgebern  eingefordert wird.


Die Vorteile einer Kreditplanung im Überblick:

-  Persönlich auf Sie ausgerichtetes Finanzierungskonzept
-  Hohe Entscheidungs - und Abschluss - Sicherheit
-  Hohe Planungs - Sicherheit
-  Chance auf günstigere Finanzierungskonditionen durch Umschuldung

Private Finanzplanung

Private Finanzplanung (Persönliche Finanzplanung) ist wie die Finanzplanung
selbst eine Vorgehensweise, die vorhandenen Finanzmittel bei ununterbrochener Aufrechterhaltung der eigenen Liquidität gewinnbringend einzusetzen.

Abgrenzung

Im Gegensatz zur Finanzplanung im Unternehmen, wo der Begriff gewinnbringend direkt zu rentabel überführt werden kann, stehen bei der privaten Finanzplanung vor allem der psychologische Gewinn durch erhöhten Konsum sowie die Absicherung von Lebensrisiken im Mittelpunkt. Ein weiterer Punkt kann überhaupt erst die Feststellung der eigenen finanziellen Leistungsfähigkeit sein, da diese von Privatpersonen häufig überschätzt wird und dann leicht eine Überschuldung eintreten kann.

Weiterhin ist in Unternehmen eine eigene Abteilung oder direkt die Unternehmensführung mit der Finanzplanung beschäftigt, während im privaten Bereich eine ungenaue Planung meist nur im Geiste der betroffenen Person besteht.

Formen der Finanzplanung

Obwohl also eine private Finanzplanung wichtig für die persönliche Lebenssituation und -entwicklung des einzelnen ist, wird ihr im allgemeinen nur wenig Beachtung geschenkt.

ad hoc

In der ad hoc - Form der Finanzplanung dominieren anlassbezogene Entscheidungen über Darlehensaufnahmen, Versicherungsabschlüsse und Investitionen. Als Kapitalanleger ist sich der einzelnen in diesem Zustand über den eingeschlagenen Weg bei Vermögensaufbau und Vermögenssicherung überhaupt nicht im Klaren.
Die Kapitalanlage ist eine Gelegenheitssache.

Die isoliert getroffenen Empfehlungen einer Vielzahl unterschiedlicher Berater in den einzelnen Finanzbereichen unterliegen keiner wirksamen Koordination, so dass kein in sich stimmiges Gesamtkonzept der Anlage-, Finanzierungs- und Vorsorgestrategie entstehen kann. Die Folge ist in den meisten Fällen eine zufallsbedingt entstandene Vermögensstruktur, über die der Einzelne selbst häufig nur rudimentäre Informationen besitzt und die nicht selten im Widerspruch zu seinen ursprünglichen Anlagezielen und seiner Risikobereitschaft bzw. -fähigkeit stehen.

Systematische Finanzplanung

Dem gegenüber steht eine systematische Finanzplanung. Diese vermeidet einen solchen Missstand, der aus dem wahllosen Kauf und Verkauf von Finanzprodukten entsteht.

Einer systematischen Finanzplanung liegen Kenntnisse aus der Betriebswirtschaftslehre, Steuer- und Rechtsberatung, Finanzmathematik und dem vertieften Wissen über Produkte aus der Bank-, Versicherungs- und Immobilienbranche zugrunde. Es werden die finanziellen Verhältnisse eines Privathaushaltes analysiert, nach Liquidität, Vermögen, Rendite und Risikoabsicherung strukturiert, sowie anschließend ein vorausschauender Finanzplan aufgestellt.

Vorgehensweise bei der systematischen Finanzplanung

Zunächst werden die für die Finanzplanung relevanten Daten erhoben. Hierbei werden mittels eines formalisierten Fragebogens und in Gesprächen möglichst alle Aspekten der individuellen finanziellen und privaten Situation abgefragt. Danach erfolgt die Auswertung der gesammelten Daten mittels einer speziellen Finanzplanungssoftware.

Das Ergebnis der Datenanalyse ist ein Gutachten über die finanzielle Situation des Einzelnen. Dieses Gutachten stellt bereits einen Finanzplan dar, der aber naturgemäß nur eine unvollkommene Vorausschau der finanziellen Situation des Mandanten aufzeigen kann, da lediglich aktuell laufende Anlagen und Finanzierungen berücksichtigt sind. Vielfach erhält aber der Mandant damit zum ersten Mal einen umfassenden Einblick in seine Finanzsituation und einen Ausblick auf die in den nächsten Jahren eintretende Entwicklung seiner Finanzen, so dass dieser vorläufige Plan bereits einen Wert besitzt.

In einem Strategiegespräch werden auf Basis dieses aktuell gültigen Finanzplans, Handlungsempfehlungen gegeben und erörtert.

In der engen Betrachtung ist die Finanzplanung mit dem Strategiegespräch, resp. mit der Übergabe des Planungsberichtes abgeschlossen. Der Auftrag „Erstellen Sie mir einen Finanzplan!“ ist dann abgeschlossen. Die Umsetzung der Empfehlungen sind neue Aufträge und gehören daher in dieser engen Betrachtung nicht zur Finanzplanung.

Erscheinungsformen

Der Begriff „Private Finanzplanung“ für die neue Dienstleistung ist nicht einheitlich. Mitunter werden Begriffe wie „Vermögensanalyse“, „Vermögensstrukturberatung“ und „Vermögensplanung“ gebraucht, um den ganzheitlichen Ansatz der neuen Dienstleistung zu verdeutlichen. Unabhängig von der Bezeichnung lassen sich zwei Formen der „Privaten Finanzplanung“ unterscheiden.

Zum einen als Vertriebsinstrument zum Absatz von Finanzprodukten. Dieser Ansatz wird häufig als „Financial Planning“ bezeichnet und ist in der Finanzdienstleistungsbranche (Banken, Versicherungen etc.) anzutreffen. Ziel der Finanzplanung ist der Abschluss von Verträgen über Finanzierungs-, Anlage- und Versicherungsprodukte.

Zum anderen wird die Dienstleistung auch als formell unabhängige Beratungsleistung angeboten, die es dem Kunden angeblich erlaubt einen von Vertriebsinteressen unabhängigen Überblick über seine Finanzsituation zu erhalten.

Unternehmerische Finanzplanung

Finanzplanung ist der Prozess der Erstellung eines Finanzplans eines Unternehmens, Staates oder Privathaushalts. Das primäre Ziel der Finanzplanung besteht in der Kapitalbedarfsplanung und der Liquiditätsplanung.

Phasen der Finanzplanung

   1.  (rückwärtsgerichtete) Finanzanalyse des Ist-Zustandes
   2.  Soll und Ist Analyse
   3.  Finanzprognose
   4.  Planung der alternativen Möglichkeiten zur Finanzbeschaffung
   5.  Planausgleich
   6.  Kontrolle der Planvorgaben (Finanz- und Liquiditätskontrolle)
   7.  Planrevision

Finanzplanung

    *  Die Aufgabe der Finanzplanung ist es, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Die große Bedeutung der Finanzplanung ergibt sich daraus, dass ein Unternehmen von der Insolvenz (früher Konkurs) bedroht ist, wenn es seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

    *  Im Rahmen eines Finanzplanes werden die in der Zukunft erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen einander gegenübergestellt, um damit frühzeitig zukünftige Liquiditätslücken aufzudecken. So können rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität des Unternehmens eingeleitet werden.

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